Ordne deine Selbstgespräche richtig an

"Wenn du mich am Morgen, nach dem Frühstück, in meinem Stuhl zurückgelehnt siehst...dann tue ich meine tägliche Arbeit! Ich bringe den Mann vor mein geistiges Auge, mit dem ich an jenem Tag zu tun haben will, und ich kontrolliere die Unterhaltung. Ich sage ihm genau das, was ich ihm sagen will, so, als wäre es wahr. Ich lasse ihn mir sagen - bestätigen, dass es wahr ist, und dann, wenn ich absolut zufrieden mit meinem Selbstgespräch bin, fahre ich in die Stadt. Und es funktioniert auf diese Weise." - Joseph Goddard, Nevilles Vater

 

Unsere Selbstgespräche sind Ursache und zugleich Indikator dafür, wo wir uns aufhalten - worauf unsere Vorstellungskraft liegt.
Es ist egal was wir im Außen kommunizieren. Darin liegt Segen und Fluch zugleich.

Segen; wenn ich mich in meiner Vorstellung davon überzeuge, dass es meinem Gegenüber gut geht, dann ist egal, was mir mein Gegenüber im Außen zeigt. Es wirft mich nicht aus der Bahn, es hat keinen Einfluss auf meine Vorstellung - es ist ein vergangenes Echo, also brauche ich im Außen auch nichts zu verfälschen ("fake it till you make it") oder gegen etwas anzukämpfen.

Fluch; häufig kommuniziert der Mensch im Außen, dass er von X überzeugt ist, führt jedoch im Innen einen Kampf mit Y - es sind somit lediglich leere Worte, solange die Aufmerksamkeit weiterhin auf dem Problem liegt. Dort, wo unsere Aufmerksamkeit liegt, da spenden wir leben - Immer.

"Der Mensch redet den ganzen Tag im Innern. Er hält den Impuls, es im Außen auszusprechen vielleicht zurück. Er würde es gerne aussprechen, aber er ist kultiviert - er ist eine gebildete Person; Er möchte dir vielleicht sagen, dass du zum Teufel gehen sollst, aber er hält den Impuls es laut auszusprechen zurück. Aber er hat es gesagt! Es wurde mit dem Impuls geboren.


So legt nun von euch ab den alten Menschen, (welcher zu den früheren Unterhaltungen gehört, diesen Teil gibt es nur in der King James Bibel), und ziehet den neuen Menschen an" Epheser 4,22,24.


Wenn der "alte Mensch" zu den "früheren Unterhaltungen" gehört, dann muss der "neue Mensch" neue Unterhaltungen mit sich bringen. "Und ziehet den neuen Menschen an, der nach Gott geschaffen ist."


Wenn meine Unterhaltungen die Dinge bestimmen, welche auf die Fläche des Raums in meiner Welt geworfen werden - dann kann ich die Formen nicht verändern, bis ich meine Unterhaltungen verändere."
Neville Goddard

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